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1. Industriekonferenz Brandenburg 2013

Märkische Industrie wächst

Die märkische Industrie ist schwer im Kommen. Das Land setzt weiter auf die Stärkung des Standorts Brandenburg. Darum ging es auch bei der ersten Industriekonferenz des Landes, die in Wildau (Dahme-Spreewald) stattfand.

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Maerkische-Industrie-waechst

Bericht vom RBB

http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/brandenburg-aktuell/brandenburg-als-industriestandort?documentId=16981016

Das sind die Berichte in der Presse.
Ich habe auch eine Einladung bekommen und war sehr gespannt, was mich erwartet.
Nach der Anmeldung bekam ich die Unterlagen zu Konferenz.
Nach einer Erfrischung ging es auch gleich zur Besichtigung der Ane Aero Test GmbH in Wildau. Hier werden Düsentriebwerke geprüft. Das war sehr beeindruckend.

Danach ging es wider Zurück ins Zentrum für Luft- und Raumfahrt III in Wildau.
Durch das folgende Programm führte uns die Moderatorin Britta Elm vom RBB
Als erstes hielt der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Ralf Christoffers seine Ansprache an die 200 geladene Gäste. Als ich in die Unterlagenmappe schaute, die wir bei der Anmeldung bekommen hatten, war die Krem der Wirtschaft vertreten. Ich, als Vertreter unsers Vereins, war der einzige, der die soziale Seite im Auge hatte.

Nach der Ansprache wurde uns Leif Günter Oettinger aus Brüssel zugeschalten. Er hielt eine Ansprache auf die Weiterentwicklung der Industriestandort Brandenburg und wünschte uns viel Erfolg für die Konferenz.

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Prof. Dr. Henning Kagermann (Präsident acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., ehemaliger Vorstandssprecher SAP AG) hielt ein Vortrag über „Die Industrieproduktion der Zukunft. Weichenstellung für Wachstum & Wettbewerb“

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Dann hielt Dr. rer. nat. Harald Schwager (Mitglied des Vorstandes der BASF SE) einen Vortrag über „Industrielle Strategieansätze aus Sicht einer Leitbranche: Die chemische Industrie“.

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Danach war dann endlich Mittagspause, da ich nicht mehr wusste, wie ich Sitzen sollte.
Anschließend ging es in die Parallele Fachforen.
Ich hatte mich für die Nummer 2 (Fachkräfte der Zukunft) entschieden.
Als Moderator fungierte hier Hajo Zenker von der Märkischen Oderzeitung.
Für die Podiumsdiskussion waren Dr. Friederike Hasse (Leiterin der Abteilung „Arbeit, Qualifikation, Fachkräfte“ aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familien des Landes Brandenburg), Christian Hoßbach (Stellvertretender Vorsitzender des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg) und Wolfgang Spieß (Leiter Geschäftsbereich Bildung der IHK Potsdam) eingeladen worden.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, konnten die Zuschauer ihre Fragen stellen.
Hier ging es um die Öffnungszeiten von Kitas bis hin zur Weiterbildung von Arbeitslosen. Ich beklagte mich darüber, das der BAVÖG kein Anreiz böte, um Jugendliche zu ermutigen, eine Lehre auf zu nehmen. Auch das Problem mit der Weiterbildung von Arbeitssuchenden durch die Jobcenter wurde erörtert. Hier konnte ich aus meiner eigenen Erfahrung sprechen, wie unsinnig die Weiterbildung in den Jobcentern betrieben wird.

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Dann gab´s wider eine kleine Kaffeepause, um sich mit Vertretern der Industrie zu unterhalten. Dort hatte ich auch die Möglichkeit, mich mit dem Minister zu unterhalten. So will er prüfen lassen, in wie weit unser Verein über das Ministerium unterstützt werden kann.

Jetzt ging es wider zurück in den großen Saal, wo über die Zukunftsdialog „Proindustrie“ berichtet wurde bzw. Auswertung der einzelnen Fachforen.
Als Moderator diente jetzt Dr. Steffen Kammradt (ZukunftsAgentur Brandenburg).
Die Gäste waren: Christian Amsinck (Hauptgeschäftsführer, Vereinigung der Unternehmerverbände in Berlin und Brandenburg e.V.), Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Clustersprecher Metall des Landes Brandenburg), Michael Clausecker (Vorsitzender der Geschäftsführung, Bombardier Transportation GmbH), Christian Hoßbach (Stellvertretender Vorsitzender, DGB Bezirk Berlin-Brandenburg), Tillmann Stenger (Vorsitzender des Vorstandes, Investitionsbank des Landes Brandenburg) und Bernd H. Williams-Boock (Geschäftsführer, Ortrander Eisenhütte GmbH).

Mein Thema: Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch die Entwicklung der Brandenburger Industrie, wurde erst gar nicht erwähnt. Hätte mich auch gewundert!
Das Schusswort hielt dann noch einmal der Minister Christoffers.
Er mahnte noch einmal die soziale Komponente von Industrie 4.0 an.

Danach war endlich Schluss.
Jetzt konnte ich mich dem Abendessen zu wenden, das ich mir vom Regelsatz nie hätte leisten können.
Gesättigt trat ich dann die Heimreise an.

Fazit: Für die Industrie ein gelungenes Treffen. Leider kam aus meiner Sicht die Themen Arbeitslosigkeit, Leiharbeit und Werksverträge kaum zu Sprache.
So kann ich nur auf die 2. Industriekonferenz im nächsten Jahr warten.

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