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Demo in Angermünde

Heute war ich zur Demo nach Angermünde gefahren, da Birgit Kühr überall Reklame gemacht hatte.
Also rein ins Auto und mal schnell mal von Potsdam nach Angermünde gefahren. Leider waren auch hier nur sehr wenige bei der Demo anwesend. Was mich aber erstaunt hatte, dass die Presse anwesend war. Erst wurden die Bilder gemacht und dann kam die Reporterin. Wie ein artiges Kind, haben wir alle Fragen der Reporterin beantwortet. Sie war erstaunt darüber, dass im Regelsatz kein Geld für ein Glas Milch für Kinder enthalten ist. Empört war auch Birgit darüber, dass das Kindergeld mit dem Regelsatz verrechnet wird und bei denjenigen, die Arbeit haben nicht.
Jetzt wurde es auch für einige Passanten interessant, was alles einem das Jobcenter nicht sagt, z. b. bei den Aufstocker, dass die Bereinigung des Gehalts meistens nicht stimmt. So wurden einige Themen angesprochen, die bei Hartz IV schief gelaufen sind.
Nach drei Stunden war dann die Demo zu Ende.
Ich stieg zufrieden in mein Auto und „freute“ mich schon auf den Stau in Berlin.

Hier die Pressemitteilung von Soziales Netzwerk „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“

Am 16.08.2013 fand in der Zeit von 8.30 Uhr – 11.15 Uhr zum Thema „Wir sind
viele, lasst uns gemeinsam die Armut präsentieren“ eine Aktion in Angermünde
statt. Diese Aktion wurde durch das Soziale Netzwerk „Bürgergemeinschaft
gegen Sozialabbau“ ins Leben gerufen, welche auch diese Aktion anmeldeten.
Ganz spontan nahm der Vereinsvorsitzende vom Verein Hartz IV Betroffene
e.V. aus Potsdam daran teil.

Bei dieser Aktion ging es darum, sich freiwillig zu outen. Die Betonung
liegt hier bei freiwillig. Dafür haben wir verschiedene Button und Vordrucke
für T-Shirt’s entworfen. Die Schriftzüge auf den Buttons lauten Hartz IV,
Ich bin arm, gegen Armut, Wir sind viele und viele andere mehr.

Das wäre ja auch nichts besonders. Aber wir verwenden ein Merkmal was schon
einmal verwendet wurde. Wir verwenden das Zeichen (schwarzes Dreieck nach
unten mit einem Kreis). Was bedeutet das schwarze Dreieck? Das bedeutet nichts anderes als asozial. Auf diese Weise wurden früher die Häftlinge im KZ gekennzeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/
Kennzeichnung_der_Häftlinge_in_den_Konzentrationslagern

Jetzt soll das schwarze Dreieck für sozial Benachteiligte stehen. Wir
zeigen, was wir ja sowieso täglich hören. Es vergeht kaum ein Tag, an denen
wir nicht als asoziale Sozialschmarotzer bezeichnet oder behandelt werden.

Jetzt sollen sich die Bürger ansehen, wer als asozial bezeichnet wird. Wir
wollen mit dieser freiwilligen Kennzeichnung niemanden abwerten oder gar
verhöhnen. Nein wir wollen öffentlich präsentieren, wie viel Armut es in
Deutschland gibt.

Unser Soziales Netzwerk „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“ stellt für
jeden Bürger kostenlos die Entwürfe der Button und T-Shirt zu Verfügung. Die
kann sich dann jeder selber basteln.
www.soziales-netzwerk-bgs.de/f276t14930-button.html
http://www.soziales-netzwerk-bgs.de/f276t15043-weitere-buttonvorschlaege-und-t-shirtvordrucke.html

Soziales Netzwerk „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“
http://www.soziales-netzwerk-bgs.de/
i.A. Birgit Kühr

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